"Seht, ich mache alles neu“ So lautet das Bibelwort, das als Leitgedanke für das neue Jahr ausgewählt wurde. Es ist Gott, der dies am Ende der Bibel zu den Menschen sagt, und zwar in der neuen Welt, die unserer jetzigen folgt. Gott hat Gutes mit uns vor – nach diesem Leben und ebenso in diesem Leben. Wo wir an Grenzen kommen und vielleicht sogar denken, jetzt sei nicht mehr viel Positives zu erwarten, da kann er überraschende Wendungen zum Besseren schenken. Und manchmal kann schon eine neue Haltung, die wir finden, eine Befreiung sein: Wenn es uns gelingt, uns von bestimmten Erwartungen zu lösen und offen für neue Wege zu werden. Dies gilt auch für unsere Zukunft als Kirche.
Aus den ehemaligen vier Gemeinden Emmaus, Lukas, Paulus und Thomas wird nun eine einzige. Und keine Angst: Es soll dabei nicht unpersönlicher werden und auch nicht weniger Leben und Begegnung geben, sondern ein ebenso reiches Angebot wie zuvor. Wir werden auch weiterhin zwei Pfarrer haben, die jeweils für einen der beiden Bezirke in den alten Gemeindegrenzen zuständig sind. Wir meinen, dass wir gemeinsam vielfältiger und stärker werden. Bewusst haben wir für unsere neue Gemeinde den Namen „Immanuel“ gewählt. Er ist hebräisch und bedeutet: „Gott ist mit uns“. Darauf können wir vertrauen bei allem, was vor uns liegt: dass wir von guten Mächten wunderbar geborgen sind. Am Sonntag, dem 18. Januar um 10.45 Uhr wollen wir den Zusammenschluss unserer Gemeinden in einem Gottesdienst in der Pauluskirche festlich begehen. Hier sollen auch der neue Vorstand eingeführt und die ausscheidenden Mitglieder mit Dank verabschiedet werden. Wenn Sie mögen, kommen Sie gern dazu!
Ihre Pfarrer Oliver Henke und Markus Rahn